Ferdinand-von-Steinbeis-Saal

Über die imposante Haupttreppe gelangt man in den offenen Ferdinand-von-Steinbeis-Saal mit seinen Säulen, geschwungenen Decken und einer Größe von 660 m². Besuchern von Ausstellungen und Präsentationen bietet sich hier ein unvergleichliches Ambiente und ein Bild, das die Bedeutung des einstigen Königlichen Landesgewerbemuseums erahnen lässt. Als Cateringfläche und für einen kleinen Stehempfang bietet sich der ebenfalls anmietbare Turmraum Aalen am Ende des Saales an.  


Zum Namensgeber Ferdinand von Steinbeis

Ferdinand von Steinbeis war eine der wichtigsten Persönlichkeiten der württembergischen Wirtschaft des 19. Jahrhunderts, dessen Lebenswerk bis zum heutigen Tag wirkt. Seine ganze Kraft war der staatlichen Gewerbeförderung gewidmet, er gilt insbesondere als Vater der gewerblichen Ausbildung in Württemberg. Ferdinand von Steinbeis war zunächst erster Technischer Referent der „Königlichen Centralstelle für Gewerbe und Handel“ und wurde später von König Karl zu deren Präsidenten ernannt. In seiner 30-jährigen Arbeit erlangte er für seinen Beitrag zur Industrialisierung Württembergs schon in jungen Jahren großes Ansehen und einen hervorragenden Ruf weit über Württembergs Grenzen hinaus. Ferdinand von Steinbeis wurde am 5. Mai 1807 in Ölbronn geboren und starb am 7. Februar 1893 in Leipzig.