Heinrich-Meidinger-Saal: ohne Bestuhlung

Heinrich-Meidinger-Saal

Der Heinrich-Meidinger-Saal mit einer Fläche von 659 m² und einer klaren, reduzierten Architektur tritt optisch in den Hintergrund und verstärkt so die Wirkung von Ausstellungen und Präsentationen. Die großen, den Saal umrahmenden Glasfronten können durch Rollos ganz oder auch teilweise verdunkelt werden. Somit lässt sich Transparenz und Atmosphäre einer Veranstaltung oder Ausstellung nach Wunsch steuern.

Rauminfo

  • Höhe: 3,9 m
  • Bodenbelag: Magnesitestrich
  • keine Klimaanlage vorhanden

Nutzung und max. Personenzahl

  • bei Ausstellungen: 489
  • in Reihenbestuhlung: 448
  • bei Catering im Saal: 489
  • Catering im angrenzenden, anmietbaren Foyer: 132

Foyer Heinrich-Meidinger-Saal

Das angrenzende 132 m² große Foyer kann zusätzlich für kleine Ausstellungen oder Catering gebucht werden. Hier sind max. 132 Personen zugelassen.

Zum Namensgeber Heinrich Meidinger

Johannes Heinrich Meidinger, ein Pfarrersohn aus Frankfurt, studierte in Gießen Naturwissenschaften und widmete sich anschließend der Chemie.

Seine Begeisterung über die Weltausstellungen 1851 und 1855 bewog ihn dazu, in London und Paris Technologie zu studieren. 1865 begann er dann mit der Einrichtung einer Musterausstellung im Erdgeschoss der Landesgewerbehalle in Karlsruhe, wobei dem Kunsthandwerk eine bedeutende Rolle zukam. Er förderte das Handwerk und sogenannte Lehrlingswerkstätten, und gab als Redakteur die Badische Gewerbezeitung heraus.

Nach seinem Tod wurde die Badische Gewerbehalle zum Badischen Landesgewerbeamt ausgebaut und verschmolz 1952 mit dem württembergischen Landesgewerbeamt zum ehemaligen Landesgewerbeamt Baden-Württemberg.