Mia-Seeger-Saal: Bild 2

Mia-Seeger-Saal

Der beeindruckende, glasüberdachte Mia-Seeger-Saal mit Säulen, Magnesitestrich und einer Fläche von 825 m² erinnert an den einstigen prunkvollen Museumsbau. Ausstellungen, Präsentationen, Stehempfänge und Banketts entfalten in diesem Rahmen eine besondere Wirkung und hinterlassen einen bleibenden Eindruck.

Der Weg zu Fuß lohnt sich nicht nur wegen des beeindruckenden Haupttreppenhauses, sondern auch, um historische Details zu sehen.

Rauminfo

  • Höhe: 3,1-6,0 m
  • Bodenbelag: Magnesitestrich
  • keine Klimaanlage vorhanden

Nutzung und max. Personenzahl

  • bei Ausstellungen: 576
  • bei Caterings: 572
  • bei Banketts: 300

Zur Namensgeberin Mia Seeger

Maria Margarete "Mia" Seeger wurde am 9. Mai 1903 in Cannstatt geboren. Sie absolvierte die Kunstgewerbeschule in Stuttgart und begann im Anschluss ihre Tätigkeit für den Werkbund mit der Organisation vieler bedeutender Ausstellungen.

Zeitweise arbeitete Mia Seeger in der Werkbundzentrale in Berlin, von 1937 bis 1952 war sie als Lektorin und Redakteurin im Verlag Julius Hoffmann in Stuttgart tätig, der vor allem Bücher zu den Themen Bauen, Wohnen und Innenarchitektur herausgab. 1949 wurde sie Vorstandsmitglied des Deutschen Werkbunds Baden-Württemberg, organisierte und betreute internationale, renommierte Ausstellungen und wirkte als Jurymitglied bei den Weltausstellungen in Brüssel und Montreal mit. 1985 gründete sie die Mia Seeger Stiftung zur Förderung des Designs, die bis heute jährlich einen hoch dotierten Preis für Design ausschreibt.

Mia Seeger starb am 14. Mai 1991 im Alter von 88 Jahren.